Die letzte Etappe. Lasst es stürmen.

Zwei Jahre.

Zwei Jahre in denen ich so vieles gewesen bin.

Seelentrösterin, Fels in der Brandung, Ansprechpartnerin, Segel und Rettungsboot zugleich. Eine Frau mit der man sein Leben verbringen will, das Beste was einem passieren konnte, Halt und Licht. Hase, Butterblume und Roter Rächer. Ich war ein Leben.

Aber genauso war ich "das Problem" - der Fuchs, die Hure, die Sohndiebin, die Hexe, das intrigante Dreckstück, der soziale Abschaum, Untermensch, Familienzerstörerin,

Unglücklichmacherin weil zu glücklich machend.

Kompromisse, Kämpfe, immer und immer wieder blindes Vertrauen. In ihn, in die Liebe.

Immer wieder Halt suchend in diesem Shitstorm, der sich sein Leben nennt.

Sechs Jahre ist es her, dass ich mich verliebt habe. Und nun sitze ich seit Wochen hier und merke - ich will das alles nicht mehr.
Ich will ihn, zweifellos, aber nicht so.
Nagende Gedanken machen sich breit, allen voran die eine bohrende Frage - liegt es wirklich an seiner Familie?
Es frisst an mir, wühlt sich durch mein Innerstes. Ich fürchte, er ist genauso.
Ich fürchte, er wird sich niemals ändern.
Ich fürchte, ich habe die letzten Jahre einem Schemen, einem glorifizierten Ebenbild dessen, was ich gerne gehabt hätte hinterhergejagt.
Einem wundervollen Irrlicht, das mich völlig blind für das Moor um mich herum macht, das mich tiefer, immer tiefer in einen Sumpf führt.
Ich fühle mich, als wäre ich aus einem wabernden Nebel endlich ins Licht getreten.
Doch der Anblick zerreißt mir das Herz.
Ich war mir sicher, um mich herum befände sich mein eigenes Paradies, wenn sich nur endlich die Kaskaden weißen Dampfes lichteten.

Um mich herum lebt nichts.
Grau und kalt.

Ich bin freiwillig hierher gerannt?

Himmel, wie konnte das passieren.

Ich will nicht mehr, ich will DAS HIER nicht mehr - ich will endlich verdient sein.

Ja, ich war Licht und ich war Zuflucht, aber was ich immer schon gewesen bin und was sich endlich, endlich wieder zeigt - ich kann Sturm sein.

Ich stehe am Scheideweg - ich fühle mich desillusioniert und vor allem: Ich habe mich lange genug in Geduld geübt.

Lasst es stürmen.

1 Kommentar 3.1.13 22:46, kommentieren

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Im Zuge des heutigen Tages...

And I light up the sky
Stars that burn the brightest
Fall so fast and pass you by
Cough like empty lighters

I feel numb most of the time
The lower I get the higher I'll climb
And I will wonder why
I get dark only to

shine.



Marina and the Diamonds - Numb

1 Kommentar 19.9.12 01:23, kommentieren

Was uns antreibt. Schnaps mit Kirschsaft und "Oha"-Studiengänge

Dieser Eintrag hätte davon handeln sollen wie ich den Absprung geschafft habe. Wie ich die Kurve gekriegt und mich zusammengerissen habe.

Habe ich aber nicht.

Konnte ich aber nicht.

Depression.

Keine weinerliche Phase, in der einfach alles ankotzt, Depression.

Weg der Besserung.

Meine Katze stirbt, mein Hund bekommt Krebs. Mein Freund känzelt den gemeinsamen Umzug in die Erste gemeinsame Wohnung.

Ich schreibe keine meiner Abschlussprüfungen mit.

Und dann?

Urlaubssemester. Der einzig vernünftige Weg.

Nur wie geht es weiter?
Ich habe nicht einmal mein zweites Semester geschafft, geschweigedenn dass ich im ersten sonderlich brilliert hätte.
Mir schwirren so viele Fragen durch den Kopf.
Ist es das Richtige?
Es fühlt sich richtig an. Es macht Spaß.
Aber kann man Disziplin lernen?

Es erscheint alles so unwirklich. Zum ersten Mal ernsthaft darüber nachgedacht was ich werden wollte habe ich mit 12.
Anwalt oder Arzt.

Mit dem älter werden wurde auch sehr schnell klar, dass Menschen und Naturwissenschaften mir nicht liegen.
Medizin würde ich inzwischen nicht einmal mehr studieren, wenn ich den Studienplatz geschenkt bekäme.
Mein Freund arbeitet gerade an seiner Dissertation, hat elf Semester in Polen und drei in Deutschland hinter sich. Seit sieben Jahren erlebe ich dieses Studium mit.
Seine Eltern sind beide Ärzte - irgendwann bekommt man einen sehr desillusionierenden Einblick hinter die Kulissen.

Ich bin also doch froh, dass es mich nie zur Medizin verschlagen hat - nicht, dass ich mit einem 1,9er Abitur überhaupt eine Chance gehabt hätte einen Platz zu ergattern.

Nur - Anwalt?

Wer Akademikerberufe aufzählt nennt ein paar wenige Beispiele.
Arzt. Anwalt. Ingenieur.
Die "Wow"-Studiengänge.
Die "Oha"-Studiengänge.

Und ich sollte einen solchen Studiengang schaffen?
Ich war nie auffallend gut in der Schule. 15 Punkte im Deutschabitur, 14 in Englisch, 14 in Psychologie, dafür entsprechend schlechte Noten im Matheabi.

Wie sollte ich Jura studieren? Einen "Oha"-Studiengang?
Ich?

So viele Stimmen die sagen, dass ich es nicht schaffe. Dass ich zu faul sei.

Aber auch die wenigen, die an mich glauben.
Meine große Schwester, die jedem so stolz erzählt dass ihre kleine Schwester Jura studiert.
Meine Freunde.

Trotzdem die leise Stimme in meinem Inneren die mir sagt, dass ich nicht das Zeug dazu habe ein Oha zu sein.

Ich gebe mir ein halbes Jahr.

Ein halbes Jahr um mir selbst zu beweisen, dass ich ein Oha bin.

1 Kommentar 17.9.12 15:12, kommentieren

Von Neid und roten Fäden, oder: Gut gemacht, durchgefallen!

Zweites Semester, zweite Woche.

Zwischenprüfung 1/4 bestanden - check.

Strafrecht. Korrektor betrunken? Korrektor Sadist?

"Sehr gut, weiter so! Leider durchgefallen."

Amüsement bei dem höheren Semester, dem ich davon berichtet habe.

Zweitkorrektur.

Immernoch "Sehr schön!" Immernoch durchgefallen.


Ich gebe zu ich fühle mich ein wenig einsam im Moment, den roten Faden habe ich irgendwie aus den Augen verloren.

Suche Kater, biete Wollknäuel.

Überforderung, auch wenn ich es mir nicht eingestehen möchte - ich weiß noch immer nicht so recht wo ich anfangen oder wie ich all das organisieren soll.

Lern nicht aus dem Skript, in den Unterlagen der dazugehörigen Übungen ist alles viel schöner zusammengefasst.

Lern aus einem Lehrbuch.

Kauf dir ein Repititoriumsskript.

Ein schier unermessliches Stoffpensum und ich komme nicht in die Puschen, wie man so schön sagt - an sich habe ich noch nicht wirklich überhaupt etwas getan, wenn ich ehrlich bin.

Ich bin unorganisiert und auf Dauer geht es so nicht weiter.
Wo fange ich an?
Wo höre ich auf?
Wo bringe ich den Erstsemesterstoff unter, den ich wiederholen muss?

Die Scheidung meiner Eltern, die finanziellen Schwierigkeiten meiner Schwester, die Arbeit deretwegen ich immerzu Vorlesungen und Übungen schwänzen muss(te) - hundert Gründe.

Ich sollte, ich muss, mich zusammenreißen.

Um mich herum Menschen denen vieles in den Schoß zu fallen scheint.
"Hey, mein Mitbewohner zieht nach Berlin, willst du ein furchtbar großes und furchtbar billiges Zimmer in einer wunderschönen WG?"
Und wider Erwarten ist die Antwort kein erleichtertes Aufatmen und ein "bitte, ja!" sondern ein "Ach, wieso nicht? Dann bleibt mir von den 1000 Euro die meine Eltern mir monatlich zur Verfügung stellen noch mehr übrig um mir ein zwölftes iPad zuzulegen."

Unverständnis, wenn ich sage, dass ich arbeiten muss.
Wieso gehe ich arbeiten? Macht mir das Spaß? Sie haben Respekt, sie an meiner Stelle würden das ja nicht freiwillig machen.

Freiwillig.

Natürlich, natürlich freiwillig. Ich stehe gern am ersten warmen Samstag des Jahres in einem Supermarkt und lasse mich von Kundschaft zum Untermenschen deklarieren.
Langsam und deutlich sprechen. Selbstverständlich duzen.
Du arbeitest an einer Kasse, du musst unterbelichtet sein.

Aber selbstverständlich mache ich all das zum Spaß.

Und ich finde es einfach nur uncool jeden zweiten Tag Essen zu gehen, selbstverständlich.


Im Augenblick fühle ich mich sehr verbittert, frustriert.
Und ich gestehe, ich habe ein wenig Angst vor der Zukunft.


Aber - ich wäre nicht ich, würde ich das einfach so zulassen.
Straffer Zeitplan, wieder ein wenig mehr Sport, einen neuen Job suchen, eine WG.

Von nichts kommt nichts und im Grunde bin ich selbst für all das verantwortlich was mich im Augenblick so nervt.


Und wie Sir Arthur Conan Doyle bereits sagte, Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.

1 Kommentar 3.5.12 11:11, kommentieren

Mehr Glasreiniger! Und ist Jura eigentlich wirklich so schwer?

„Juristen haben keine Freunde. Juristen haben Bücher.“.

So ein Artikel in „DIE ZEIT“.

Langsam mag mir das einleuchten.

Meine Mutter hat mir zu Weihnachten den seit Jahren erträumten und geplanten Urlaub in Wien geschenkt. Nur ein Wochenende. Photographieren, gucken. Kaffee trinken. Wiener Melange in live erleben.

Mein Freund – seines Zeichens Mediziner inmitten seiner Dissertation - reagierte schockiert.

Urlaub in den Semesterferien? Ein ganzes Wochenende?
Aber Schatz, du studierst Jura. Dafür hast du keine Zeit.

Hab ich nicht?

Himmel, er nimmt mein Studium ernster als ich.

Trotzdem, die ersten Prüfungen im Nacken (noch vier Wochen und das erste Semester ist vorbei, unglaublich!) und schon beinahe verzweifelt fange ich an all das zu glauben.

Gutachtenstil, Syllogismen, Rote Fäden.

Ich komme mir vor, als würde ich gerade die Zahlen von 7 bis 43 lernen und dann wieder die zwischen -107 und -2.

„Keine Sorge, im vierten, fünften Semester fängt alles an Sinn zu ergeben.“, so mein Tutor.
Na dann vielen Dank.

Und wie lernt man eigentlich aus 600 Seiten Büchern?

Ich, die ich mir vorher Karteikarten und Audiotracks angefertigt habe sehe mich plötzlich konfrontiert mich vielen, vielen Seiten die überhaupt nicht einsehen sich zusammenfassen zu lassen.


Juristen haben keine Freunde, Juristen haben Bücher.

Und große Rotweinflecken auf ihren beigefarbenen Teppichen, die ihre Farbe nach einer Behandlung mit Salz und Mineralwasser und letztendlich einer gehörigen Portion Glasreiniger von einem dunklen violett in ein waldiges grün verwandelt haben.




(Nachtrag vom 06. Januar, da myblog an dem Abend down war)

1 Kommentar 12.1.12 01:20, kommentieren

Ein Fazit.

Das mit dem Bloggen habe ich mir definitiv einfacher vorgestellt.
Zeitlich machbarer.

Es ist nicht so, dass ich so unglaublich eingespannt wäre, es ist viel mehr so, dass ich diese enorme Wucht von neuen Eindrücken gar nicht so recht in Worte fassen kann - ich hätte gar nicht gewusst, was genau ich überhaupt festhalten soll.

Das mit dem Anschluss an neue Leute hat nicht so besonders geklappt, allerdings habe ich direkt am ersten Tag - wundervoll Klischeehaft durch ein "brauchst du mal Feuer?" einen wunderbaren Menschen kennengelernt. Es ist fast schon ein wenig beängstigend, wie ähnlich wir uns sind.

Ohne sie wäre das Studium nur halb so toll.

Wo wir gerade bei der Sache sind - Studium toll? Jura toll?

Jura toll!


Entgegen aller Befürchtungen macht es mir riesigen Spaß,allen Ängsten zum Trotz stimmt es.
Es fühlt sich richtig an. Zum ersten Mal in meinem Leben kann ich mir vorstellen, etwas den Rest meines Lebens mehr oder weniger mit Freude zu tun.

Ich kann mir gut vorstellen, nächtelang über Fällen zu brüten, Gesetzestexte zu wälzen und die nächsten Jahre in der Bibliothek zu verbringen.

Was mir ein wenig Sorgen macht ist, dass ich enorme Schwierigkeiten habe aus Büchern zu lernen.
Ich stand nie zuvor vor der Aufgabe, mir hunderte Seiten Texts einprägen zu müssen - doch es kristallisiert sich auch nach und nach heraus, dass es gerade in der Anfangszeit sehr viel wichtiger ist überhaupt die grundlegenden Schemata zu verstehen, und das scheint mir tatsächlich zu liegen.
Grundsätzlich würde ich nie auf die Idee kommen, das Studium als einfach zu bezeichnen, aber es scheint, als hätte ich ein Talent für die ganze Sache.

Ich bin wirklich gespannt, was die kommenden Jahre wohl für mich bereithalten und wie oft und wie sehr ich an meiner Wahl noch verzweifeln werde, aber vielleicht ist es gerade deswegen auch so wichtig, dass ich jetzt und hier festhalte, dass Jura mir wahnsinnig Spaß macht und dass es sich (vor allem anderen das!) richtig anfühlt.

Vor etwa zwei Wochen habe ich dann noch etwas erfreuliches herausgefunden, meine Universität bietet Elementarkurse im Polnischen an.
zwar erst wieder zum Wintersemester nächsten Jahres, aber immerhin. Ich bin zwar was das Vokabular anbelangt schon relativ weit gekommen auf eigene Faust, die Grammatik jedoch ist wirklich nicht ohne.
Schön ist auch, dass ich inzwischen gemerkt habe, dass ich gar nicht mehr so sehr für meinen Freund und seiner Familie lerne, sondern dass ich mich regelrecht in diese Sprache mit ihrer Melodie und ihren Wortlauten verliebt habe.

Ich lerne Polnisch inzwischen größtenteils für mich - und das ist dann wohl letztendlich auch der Schlüssel zum Erfolg und die Quelle der Motivation.



Nun muss ich jedoch meiner Überschrift doch die notwendige Aufmerksamkeit zollen. 2011 ist zu Ende. So.


Ziemlich genau vor einem Jahr wieder mit meinem Freund zusammengekommen und mit ihm so glücklich wie noch nie.
Abitur gemacht und bestanden. Tante geworden. (Werde ich im August übrigens zum zweiten Mal!)
Den Anschluss an meinen besten Freund verloren, weil er mich unglaublich genervt hat. Jetzt fehlt er mir. Das steht mir '12 bevor. Mich melden. Erklären.
Wieder Kontakt zu meiner ältesten Freundin aufgebaut, eine wundervolle neue gefunden.
Mich eingeschrieben. Mit dem Studium begonnen.
Ehekrise meiner Eltern, Affäre meiner Mutter (die noch andauert, die sie jedoch nach wie vor leugnet).

Was wohl 2012 bringt?

Eine Scheidung?
Endlich die lang gesuchte eigene Wohnung?
Einen neuen Job? Ich hasse meinen. Er ist mir so peinlich. Ich würde lieber putzen, als weiter das zu machen.

Was bringt das zweite Semester? Bestätigung? Noch mehr Bammel?
Bekommt meine Nichte einen kleinen Bruder, oder eine Schwester? Ich tippe hier mal ganz gewagt auf ein Mädchen.

Es ist zwar sinnlos, trotzdem wäre ein Junge... ungewohnt. Ich habe nur Cousinen. Und mit Jungs kenne ich mich nicht aus.


Meine Schwester möchte gern meinen Freund zum Taufpaten machen. Hält sie an dieser Idee fest? Wird er ja sagen? Und um Gottes Willen, was wird mein Schwiegerdrache deswegen ausrasten........
"Sie will dich an ihre Familie binden."
"Sie ist auf dein Geld scharf."

Die Frau macht mich fertig.

Ich fühle mich unwahrscheinlich wohl bei ihm zu Hause und mag seine Familie so gern - aber wahnsinnig machen sie mich trotzdem allesamt.

Nein, ich bin nicht scharf auf irgendjemandes Geld.

Und wer heiratet freiwillig einen Arzt?

Mal ehrlich, man heiratet um Strohwitwe zu werden. Ich liebe ihn mehr als alles andere und die Medizin ist seine Bestimmung - aber ich freue mich mit Sicherheit nicht darauf, ihn am Tag zwei drei Stunden zu sehen.
Jede Frau die sagt sie möchte einen Arzt heiraten hat einen ganz gewaltigen Schatten, meiner Meinung nach.

Oder bin ich die einzige Frau, die derart undankbar ist und findet, dass 70 Stunden die Woche arbeitende Ehemänner nicht derart erstrebenswert sind?

Trotzdem kann und will ich mir keinen anderen mehr vorstellen, am 23.12.2011 ist dieser Gedanke übrigens fünf Jahre alt geworden.

Ja, auch er macht mich wahnsinnig - meistens aber vor Glück.

Und wenn es 20 Jahre dauert, bis der Schwiegerdrache mich mag - irgendwann wird er es.

Apropos.. heute Abend ist Silvesterfeier mit seiner Familie angesagt. Wie ich mich freue.
Kein Alkohol, getrennte Betten (NICHT IN MEINEM HAUS UND SO LANGE IHR NICHT VERHEIRATET SEIDWAWAWAAWAWAAAA *brüll*) und seinen Eltern alle zwei Minuten das "du" anbieten um alle zwei Minuten zu hören "bis ich jemanden duze dauert es eine Weile."
Ja Frau Doktor. Ja, Herr Doktor.


Hab ich selbst einen Schatten, weil ich sie trotzdem gern hab?

Er ist den ganzen Stress definitiv wert und zumindest weiß ich, wenn ich denn dann endlich mal geduzt werde, dass sie mich wirklich akzeptiert haben. Einigermaßen zumindest.

Die Sympathie seiner Familie muss man sich hart erarbeiten, aber es lohnt sich. Sie sind es wert. Er ist es wert.

Ich freue mich auf heute Abend, auch wenn ich wohl 75% der Zeit in der Küche herumstehen und meine Hilfe anbieten werde um ein "setzen Sie sich. Wollen Sie einen Kaffee?" zu hören.

Nun gut, das soll es für heute gewesen sein.



Auf 2012.






It only takes me three seconds to say, "I love you." Many days to explain why. But you deserve my lifetime for me to prove it.

1 Kommentar 31.12.11 10:47, kommentieren

Von Wermutstropfen und Kindern.

Wie viel Verzicht ist in meinem Alter gerechtfertigt?

Wie stark dürfen bestimmte Faktoren meine Entscheidungen beeinflussen?

In meinem Alter war meine Mutter bereits verheiratet und Mutter zweier Töchter - genau wie meine Schwester.

Was darf ich aufgeben? Einen Studienplatz in Salzburg? Psychologie, Psychologie.

Dennoch, ich habe meine Wahl getroffen - nur werde ich sie bereuen? Habe ich sie Aufgrund der falschen Beweggründe gefällt?
Wird der Mann um dessentwillen ich mich für ein Studium hier entschieden habe es auch wert bleiben?

Ich habe mich nicht nur seinetwegen für ein Studium hier entschieden, auch wenn das bedeutet dass ich "nur" Nummer vier wählen konnte. auch wegen meiner Familie. Dennoch war er der ausschlaggebende Grund er.

Meine Entscheidung steht fest - auch wenn das psychologiestudium in Salzburg das ich hätte antreten können zweifellos einen Wermutstropfen dar.

1 Kommentar 17.9.11 11:42, kommentieren